Fremoclock

Was ist das?

Fremoclock ist eine Ansteuerungssoftware für Nebenuhren mit veränderlichem Zeittakt. Sinn der Übung ist es, damit die Modellzeituhren auf Modellbahnarrangements des FREMO zu betreiben; daher auch der Name.

Fremoclock ist ein DOS-Programm, geschrieben ganz traditionell mit Turbo Pascal. Windows-Software zum Uhren-Ansteuern gibt's auch bei Thomas Wulkow, aber ein Windows-Laptop nur für die Modellzeituhr ist auch heutzutage noch ein wenig Overkill. Jedenfalls stand für das Treffen in Hammelburg keiner zur Verfügung, und so kam es auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit Thomas Woditsch zu einem dieser typischen Schnellschüsse: Fremoclock für DOS, das dort und auf vielen anderen Treffen seither seine Bewährungsprobe auch bereits bestanden hat.

Fremoclock-Screenshot
 
Fremoclock-Screenshot

Her damit!

Hier gibt's nun also Fremoclock, Version 0.6RC3 vom 25. Januar 2006:

Für allfällige vorsichtige Benutzer da draußen haben wir auch noch die bewährte Version 0.5 von Oktober 2004 da. Die kann zwar weniger, das aber dafür bis zur Vergasung getestet:

Bei Fragen oder Klagen: bitte schreib mir.

Varianten von anderswo

Stefan Seibt hat nicht nur auf seiner Homepage eine schöne Einführung zum Thema geschrieben, sondern auch zwei Varianten von Fremoclock programmiert:

Thomas Woditsch steuert eine sehr experimentelle Version mit Impulsansteuerung bei. Wenn Du nicht weißt, was das ist, dann willst Du das auch nicht haben, vertrau mir :-) Wenn aber doch, dann bitteschön:

Von den niedrigeren Versionsnummern auf weniger Funktionalität gegenüber meiner langjährig bewährten ;-) Version 0.5 zu schließen, ist zwar naheliegend, aber nicht unbedingt richtig. Die Dinger stammen einfach von älteren Versionen ab und haben sich dann getrennt weiterentwickelt. Eine Zusammenführung zumindest der DOS-Programme in eine definitive Fremoclock 0.6 ist in der Mache, eine Testversion dazu gibt's ja oben schon zum Download. :-)

Minimal-Anleitung

Um Nebenuhren anzusteuern, wird an die serielle Schnittstelle eine Schaltung angeschlossen, die vom Programm angesteuert wird und per Relais die Versorgungsspannung von 24V (bei einigen Uhren auch 12V) umpolt. Dazu wird der Takt auf DTR (Pin 4 des 9-poligen Steckers) ausgegeben, +12V auf DTR sollen -24V ergeben auf der Uhrenleitung, dadurch machen die Uhren einen Schritt von einer geraden auf eine ungerade Minute. (Text: Thomas Woditsch)

Nach dem Entpacken und Starten reicht es, mit der Taste I die Istzeit (also die auf den Uhren angezeigte Zeit) einzustellen und nach dem Anschließen der Hardware die Uhr mit S oder der Leertaste zu starten. Die restlichen Einstellungen sollten aus der Anzeige des Programms ersichtlich sein, ab Version 0.6 gibt's mit der Taste H sogar einen Hilfebildschirm. Bei zu schlechter Ganggenauigkeit kann man mit Z die Laufzeitkorrektur einschalten; diese Funktion ist aber nicht besonders gut getestet, gefühlt buggy (es gab mehrere Abstürze) und daher noch mehr als der Rest des Programms auf eigene Gefahr zu verwenden!

Wichtige Hinweise

Senseless Software dankt für das Beachten aller Sicherheitsvorschriften.

Links

Und weiter?

Die Anleitung kommt RSN (Real Soon Now :-), die DOS-Version 1.0 bald darauf und die Atari-Portierung bei erfolgreich verlaufenen Tests voraussichtlich auch irgendwann mal.

Zurück zu Senseless Software


Probleme, Tips, Ideen zu dieser Seite? Immer zu mir: webmaster@senseless-software.de!
Zuletzt bearbeitet am 25. Januar 2006